Corona-Testmöglichkeiten für Unternehmen

Können Labor- und Schnelltests Unternehmen während der Corona-Pandemie helfen, Ihren Betrieb und Ihre Angestellten zu schützen? Ja! Wir informieren, wann und wie Sie PCR-, Antigen- und Antikörpertests sinnvoll in Ihr Corona- und Risikomanagement integrieren und warum Sie dabei auf Spezialisten vertrauen sollten. So etablieren Sie rechtzeitig vor dem Winter eine gute Teststrategie für Ihre Arbeitnehmer/-innen.

Aufrechterhaltung des Betriebs während der Pandemie

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Derzeit verschärft sich die gesundheitliche und wirtschaftliche Lage im Rahmen der Corona-Pandemie erneut. Die Infektionsraten steigen wieder erheblich, während das bereinigte Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal insgesamt um 11,3 Prozent abgesackt ist. Ein Ende von COVID-19 ist insbesondere in der kalten Jahreszeit nicht abzusehen, vor allem, da der Durchseuchungsgrad in der deutschen Bevölkerung noch als äußerst gering eingeschätzt werden muss. Das bedeutet, dass noch sehr wenig Menschen in Deutschland bereits mit SARS-CoV-2-Viren infiziert waren. Fachkreise gehen derzeit davon aus, dass bisher erst etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen SARS-CoV-2-Viren in sich tragen. Ob und in welchem Zeitraum diese Gruppe immun gegen COVID-19 ist, bleibt weiter unklar und ist Gegenstand der Forschung.

Neben der Einhaltung der AHA+L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften) können laut Robert Koch-Institut (RKI) Tests auf SARS-CoV-2-Viren als essentieller Bestandteil der nationalen Pandemie-Bekämpfung helfen, Corona-Herde auszuschließen oder frühzeitig zu erkennen und zu isolieren, weitere Ansteckungen zu verhindern und somit das gesamte Gesundheitssystem zu entlasten. Daher hat das Gesundheitsministerium die nationale Teststrategie ab dem 15. Oktober um Antigen-Schnelltests erweitert: Sie sollen zunächst vornehmlich im Gesundheitssektor flächendeckend und präventiv eingesetzt werden, also vor allem in Gemeinschafts- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen und Reha-Einrichtungen. Antigentests können nun etwa zum Schutz der Bewohner von Pflegeheimen auch ohne bestätigten COVID-19-Fall zum Einsatz kommen. Großflächige Schnelltests sollen auch bei Ausbrüchen in Gesundheitseinrichtungen bei allen Bewohnern, Patienten, Besuchern und dem gesamten Personal eingesetzt werden. Einem Pflegeheim sollen je Bewohner/-in bis zu 50 Antigentests pro Monat zur Verfügung stehen, um Besucher, Personal oder Bewohner zu testen.


Auch Unternehmen sollten nun verstärkt Coronatests in Ihre Pandemie-Maßnahmen einbeziehen – im Winter selbst ohne konkrete Verdachtsfälle auch zur Vorbeugung von COVID-19-Ausbrüchen unter ihren Arbeitnehmern/-innen. Beispielsweise vor Firmenfeiern sowie vor und nach Dienstreisen.

Präventives Testen als Chance für Unternehmen 

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Firmen stehen derzeit vor der großen Herausforderung, in der Erkältungszeit ihren laufenden Betrieb sicherzustellen und zugleich vermehrt Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter/-innen vor COVID-19 zu ergreifen. Im Rahmen ihres Corona-Managements lohnt es sich jetzt vor allem, auch die Möglichkeiten von COVID-19-Tests zu prüfen. Gezieltes präventives Testen kann vor und nach Dienstreisen sinnvoll sein oder die Sicherheit im Rahmen von Meetings, Konferenzen oder Firmenveranstaltungen wie etwa Firmenfeiern erhöhen. Sobald Mitarbeiter/-innen Erkältungssymptome haben oder in Kontakt zu infizierten Personen innerhalb oder außerhalb des Betriebs standen, sollten in jedem Fall schnellstmöglich Tests im direkten und/oder erweiterten Umfeld des/der Mitarbeiters/-in erfolgen. Infrage kommen PCR-Labortests als derzeit vom RKI empfohlener Goldstandard bei der Identifikation von SARS-CoV-2-Erregern. Diese Tests müssen in Speziallaboren in einem relativ aufwendigen Verfahren ausgewertet werden. Die Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e.V.) weisen darauf hin, dass PCR-Testkapazitäten daher nicht beliebig nach oben hin skalierbar sind. Derzeit stoßen die Labore bereits wieder vermehrt an die Grenzen ihrer Kapazitäten und beklagen auch einen zunehmenden Mangel an Testreagenzien und -materialien. Vieles spricht dafür, dass sich diese Engpässe in der Erkältungssaison weiter verschärfen oder zumindest bestehen bleiben. 

In bestimmten Fällen können Unternehmen nicht laborgestützte Antigen-Schnelltests als Akutmaßnahme nutzen, um Corona-Herde unter ihren Arbeitnehmern/-innen zu verhindern oder bei Einzelfällen im Keim zu ersticken. In diesem Sinn empfiehlt beispielsweise auch der Virologe Alexander Kekulé, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle und eine der Koryphäen auf dem Gebiet der Virologie, solche Testvarianten. Richtig eingesetzt, können sie helfen, Speziallabore zu entlasten. Es kämen dort wesentlich weniger PCR-Tests zur Auswertung an und man könnte sich auf konkrete Verdachtsfälle konzentrieren, die eine akute Symptomatik aufweisen, direkten Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten, aus Risikogebieten zurückgekehrt sind oder in Schnelltests positive Ergebnisse hatten. Gemäß der nationalen Teststrategie von RKI und Bundesregierung haben Tests bei Verdachtsfällen oder nachgewiesenen Infekten mit COVID-19 in Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und -gärten, Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen von vornherein oberste Priorität bei der PCR-Testung und werden bei Engpässen in Laboren priorisiert ausgewertet.

Corona-Testvarianten im Überblick

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Derzeit gibt es drei gängige unterschiedliche Testarten zur Diagnose einer akuten oder bereits überstandenen Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus: PCR-Tests, Antigen-Tests und Antikörper-Tests. Im Folgenden stellen wir diese Testarten im Detail vor und erklären, wann welcher Test sich sinnvoll im Unternehmen einsetzen lässt. Die verschiedenen Testvarianten haben jeweils eine unterschiedlich hohe Genauigkeit – dies hängt etwa vom Zeitpunkt der Probenentnahme und von der Einschätzung des Infektionsrisikos im Einzelfall ab. Je nach Situation kann auch eine Kombination verschiedener Testmöglichkeiten angezeigt sein. Zu 100 Prozent sicher lässt sich eine COVID-19-Erkrankung mit keiner der vorhandenen Testvarianten ausschließen – die Aussagekraft ist abhängig vom Zeitpunkt einer möglichen Infektion unterschiedlich hoch. Oberste Priorität hat in jedem Fall, dass Mitarbeiter/-innen die Abstands- und Schutzregeln auch bei negativen Testergebnissen weiterhin verantwortungsvoll einhalten. Nur so lassen sich Corona-Fälle im Unternehmen verhindern! 

Labortests und Schnelltestvarianten

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Der PCR-Test ist die präziseste und verlässlichste Testart gemäß RKI und World Health Organisation (WHO). Diese Testmethode weist das Erbgut von SARS-CoV-2-Viren direkt nach. Das Ergebnis zeigt, ob die Testperson das neuartige Coronavirus – auch in geringer Konzentration – akut in sich trägt, selbst wenn sie (noch) keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung hat. Vor allem zu Beginn, also etwa in den ersten zwei Wochen nach einer Ansteckung, erzielen derzeit PCR-Tests als direkter Erregernachweis die genauesten Ergebnisse. Auch Antigen-Tests weisen auf direktem Weg nach, ob die Testperson derzeit das Virus in sich trägt. Diese Schnelltestmethode untersucht, ob sich Eiweißfragmente (Proteine) des Virus im Körper der Testperson nachweisen lassen. Der Antikörper-Test untersucht lediglich, ob das Immunsystem in der Vergangenheit Antikörper als Reaktion auf das Virus gebildet hat. Eine akute Infektion lässt sich damit also nicht feststellen, da Antikörper in vielen Fällen erst ab etwa 7 bis 14 Tagen nach Symptombeginn auffindbar sind, wenn die Infektion schon fortgeschritten oder gar überstanden ist. Antikörper-Tests gibt es jeweils als Laborvariante und als Schnelltest zum direkten Einsatz am sogenannten Point of Care, also vor Ort. Auch PCR-Schnelltests werden derzeit medizinisch erprobt. Sie stehen aber in der Breite für die Bevölkerung und für Unternehmen noch nicht zur Verfügung.

Diese fünf Testarten unterscheiden sich in ihrer Genauigkeit, der Dauer der Auswertung und hinsichtlich ihrer Kosten. Zentral ist, dass alle Tests von geschultem medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden müssen, um eine korrekte Probenentnahme, einen sicheren Transport und somit ein korrektes Testergebnis sicherzustellen. Die Ergebnisse aller Labor- und Schnelltests müssen grundsätzlich anonym an das RKI übermittelt werden. Diese Meldepflicht wurde kurzfristig zurückgestellt, bis das RKI alle Daten adäquat elektronisch verarbeiten kann. Das soll noch in diesem Jahr über das Deutsche Elektronische Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS) möglich sein. Unabhängig davon müssen positive PCR- und Antigentests dem Gesundheitsamt namentlich gemeldet werden und fließen auch in die offiziellen Corona-Statistiken ein. Keiner der hier beschriebenen Tests steht daher für die eigenhändige Durchführung von Laien zur Verfügung!

Unterschiede der COVID-19-Testvarianten im Vergleich

Professionelles Testmanagement für Unternehmen

Schon vor Verdachtsfällen oder einem COVID-19-Ausbruch in der kalten Jahreszeit sollten Betriebe im Rahmen ihrer Corona-Risikostrategie die Möglichkeiten gezielter Tests für ihre Arbeitnehmer/-innen in Erwägung ziehen und zusammen mit Spezialisten planen sowie durchführen. Zentral ist es, Tests auf SARS-CoV-2-Erreger nur von medizinisch geschultem Fachpersonal durchführen zu lassen, das in engem Kontakt zu Fachlaboren und Betriebsmedizinern/-innen steht. Nur Experten können bei positiven Ergebnissen schnell und umfassend zu weiteren Testungen oder medizinischen Maßnahmen beraten und das Ansteckungsrisiko beim Testen minimieren.

Während der Probenentnahme sind umfassende Arbeitsschutzmaßnahmen zu beachten: Der Test sollte aufgrund der aktuellen Empfehlungen des Ausschusses für biologische Arbeitsstoffe des Bundesarbeitsministeriums direkt an der Stelle der Abstrich-Entnahme von medizinisch geschultem Fachpersonal mit geeigneter Schutzkleidung und -ausrüstung durchgeführt werden. Probleme bei der Probenentnahme, der Hygiene und dem Transport können zu Fehlern führen, die meistens falsch-negative Testergebnisse nach sich ziehen.

Das Testmaterial gilt als infektiöses Material, weshalb der Probentransport und die Abarbeitung im Labor ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen wie etwa eine Sicherheitswerkbank (Laminar flow) nicht möglich sind. Die Proben dürfen während des Transports bestimmte Temperaturen nicht übersteigen und müssen innerhalb eines festen Zeitfensters im Labor ankommen. Zuletzt muss das Testmaterial in einem gesonderten Biohazard-Behälter entsorgt werden.

In Kooperation mit einem professionellen Gesundheitsdienstleister lassen sich all diese Richtlinien einhalten. Nur unter diesen Bedingungen können Betriebe Tests im Rahmen ihrer laufenden Corona-Risikobewertung entsprechend gezielt für ihre Arbeitnehmer/-innen planen, korrekt vornehmen und rasch auswerten lassen. 

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Wichtige Fachbegriffe zur Genauigkeit von Corona-Tests

Sensitivität

Die Sensitivität zeigt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Test Infizierte korrekt erkennt. Liegt diese zum Beispiel bei 98%, lassen sich von 100 Infizierten mithilfe dieses Testverfahrens 98 erkennen. Zwei Fälle bleiben dagegen unerkannt und erhalten ein sogenannt falsch-negatives Ergebnis. 

Spezifität

Die Spezifität zeigt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Test Gesunde korrekt erkennt. Liegt sie zum Beispiel bei 96%, heißt das, dass statistisch gesehen von 100 Getesteten 4 Gesunde fälschlicherweise ein positives Testergebnis haben. Dies nennt sich falsch-positives Ergebnis.

Positiver prädiktiver Wert

Diese statistische Größe nennt sich auch positiver Vorhersagewert. Er sagt aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Personen mit positiven Testergebnissen auch tatsächlich infiziert sind. Dies hängt nicht nur von der Testgenauigkeit ab, also der Sensitivität und Spezifität, sondern auch vom Durchseuchungsgrad der Bevölkerung zum Zeitpunkt des Tests. Bezieht man diesen Wert in die Berechnungen mit ein, sinkt die Genauigkeit der Tests statistisch gesehen, da die Durchseuchung in der Bevölkerung derzeit als sehr niedrig einzuschätzen ist und wenig gezielt getestet wird. Geht man derzeit etwa davon aus, dass 2% der Bevölkerung bereits Antikörper gegen das Coronavirus in sich trägt, lässt sich der positive prädiktive Wert bei einer analytischen Testspezifität von 99,6% mit 83,3% berechnen. Das bedeutet: Von zehn positiv getesteten Patienten sind statistisch gesehen nur 8,3 tatsächlich positiv. Analog dazu gibt der negative prädiktive Wert an, wieviel negativ getestete Personen statistisch gesehen auch wirklich keinen Infekt haben.



Durchseuchung und Vortestwahrscheinlichkeit

Der Grad der Durchseuchung gibt an, wie häufig eine Erkrankung statistisch in der Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt vorkommt. Experten schätzen die Durchseuchung in Deutschland derzeit als sehr gering ein. Liegt sie zwischen 2–3%, haben nur etwa 1.660.000 Menschen in Deutschland bereits eine COVID-19-Infektion durchgemacht. Diese Schätzung begründet, dass negative COVID-19-Testergebnisse derzeit aussagekräftiger – weil sehr viel wahrscheinlicher – sind als positive Ergebnisse.

Die Vortestwahrscheinlichkeit bewertet das Risiko einer Corona-Erkrankung im Einzelfall aus medizinischer Sicht. Hier geht es vor allem um eine klinische Einschätzung von betroffener Person und Umfeld: 

  • Bestand Kontakt zu Infizierten? 
  • Hat die Person sich (kürzlich) in einem Risikogebiet aufgehalten? 
  • Passen Alter, Symptome und Befunde zu COVID-19? 
  • Bestehen Vorerkrankungen und damit ein erhöhtes Risiko?


Testvarianten

Die Unterschiede zwischen direktem und indirektem SARS-CoV-2-Erregernachweis im Überblick

Die Genauigkeit der COVID-19-Testvarianten in der Übersicht

PCR-Labortest als Goldstandard

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Beim PCR-Test (PCR steht für “Polymerase Chain Reaction") entnimmt Fachpersonal der Testperson einen Nasen- und/oder Rachenabstrich. Die fachgerechte Entnahme aus den oberen Atemwegen ist schwierig und eignet sich daher nicht für Laien. Es ist äußerst wichtig, das Sekret an den richtigen Stellen aus dem tiefen Nasen- und/oder Rachenraum aufzunehmen, um sicherzustellen, dass das Testmaterial aussagekräftig ist. Die Probe wird dann in einem Plastikröhrchen gesichert und vom Fachpersonal auf direktem Weg ins Labor transportiert. Hier wird untersucht, ob sich Erbmaterial (RNA) des neuartigen Coronavirus direkt nachweisen lässt. Ist dies der Fall, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Infektion mit SARS-CoV-2-Viren vor. Diese Testmethode zeigt außerdem, wie hoch die sogenannte Viruslast im Körper ist, also wie infektiös eine Person zum getesteten Zeitpunkt ist. Darüber gibt der sogenannte ct-Wert (Cycle Threshold) Aufschluss. Beim PCR-Test wird das Genmaterial aus den Proben im Labor mithilfe von Spezialgeräten und dem Enzym Polymerase in mehreren Runden vervielfältigt. Braucht es nur wenige Runden, bis sich das Virus in den kopierten DNA-Schnipseln nachweisen lässt, ist die Viruslast und damit auch die Ansteckungsgefahr hoch. Der ct-Wert ist dann niedrig, da nur wenige Wiederholungen notwendig waren. Je mehr Runden nötig sind, um das Erbgut des Virus zu vervielfältigen, desto geringer ist die Viruslast und somit die Gefahr, dass die getestete Person eine aktive Infektion hat und andere mit COVID-19 ansteckt. In diesem Fall liegt ein höherer ct-Wert vor.

Das laborgestützte PCR-Verfahren gilt bisher als verlässlichste und präziseste Testmethode und ist daher im Rahmen der Nationalen Teststrategie das Standardverfahren im medizinischen Bereich und an den öffentlichen Corona-Teststationen. Vor allem 5–8 Tage nach einer möglichen Ansteckung beziehungsweise zwei Tage vor und nach Beginn der Symptome schlagen PCR-Tests aufgrund der erhöhten Viruslast äußerst sicher an. Genau zu diesem Zeitpunkt, also kurz vor dem Ausbruch von Symptomen, sind Menschen nach derzeitigen Kenntnissen auch am ansteckendsten. Allerdings lassen sich bis zu einen Tag nach einer möglichen Infektion noch keine Viren in den oberen Atemwegen nachweisen, auch nicht mithilfe von PCR-Tests. In den ersten drei Tagen nach einer potenziellen Infektion schätzt das RKI das Restrisiko, trotz negativem PCR-Testergebnis eine COVID-19-Erkrankung in sich zu tragen, folglich noch als etwas erhöht ein. Trotzdem ist ein negatives PCR-Testergebnis noch sicherer, da COVID-19 in der deutschen Bevölkerung noch sehr selten vorkommt, also die Durchseuchung se